Ameisen vertreiben - ameisen bekämpfen in der wohnung

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Ameisen vertreiben aus Haus und Terrasse


Hat man sich erst mal so eine Ameisen-Straße eingefangen, ist guter Rat teuer. Wie wird man die kleinen Viecher in der Wohnung wieder los? Man will ja nicht sofort mit der chemischen Keule ran, schon mal gar nicht in der Küche, wo ja auch Chemikalien ins Essen gelangen könnten. Oder denken Sie nur an kleine Kinder, die über den Boden krabbeln und ständig etwas in den Mund nehmen. Auch empfindliche Personengruppen wie Alte, Kranke oder Schwangere sollten von Chemikalien ferngehalten werden.
Da ist erst mal Omas Trickkiste gefragt. 

Aber zuvor ein Rat: Nicht alles, was Oma im Köcher hat, muss auch bei Ihnen funktionieren. Probieren geht auch hier über Studieren. Versuchen Sie es erst einmal mit verschiedenen alten Rezepten und Hausmittelchen, um den für Sie besten Weg zu finden.
Manche schwören auf Backpulver und Bäckerhefe, andere sagen, es helfe gar nicht. Probieren Sie es einfach aus. Man vermengt Backpulver oder Hefe mit etwas Lockmittel wie Zucker. Früher soll Backpulver Ameisen getötet haben, weil es sie durch die treibende Kraft dieser Stoffe quasi zersprengt habe. 

Heute hat sich die Zusammensetzung von Backpulver vor allem geändert, so dass die Wirkung nicht mehr bei jedem Pulver so effektiv gegen Ameisen ist. Allenfalls kann die alkalische Substanz zu Verätzungen führen, an denen die Ameisen dann eingehen.
Auch der Backzusatz Hirschhornsalz wirkt gegen Ameisen. Zusammen mit Zucker haben Sie einen hervorragenden Köder. Wenn Ameisen das dann essen, setzt es für sie giftiges Ammoniak frei und sie sterben daran.
Finden Sie gleich größere Populationen im Haus, sollten Sie auf jeden Fall einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu Rate ziehen, vor allem wenn es sich um Pharaoameisen oder Holzameisen handelt.

Da Ameisen einen äußerst sensiblen Geruchssinn haben, kann man sie mit stark duftenden Substanzen vertreiben: Knoblauch, Zimtpulver, Eukalyptus, Lorbeerblätter, Lavendelblüten oder -öl, Farnkraut, Gewürznelken, Thymian, Kerbel, Majoran, Wacholderblätter, Tausendgüldenkraut, Zitronenkraut. Im Garten helfen auch getrocknete Tomatenstauden als Abwehr-Duftstoff. Dieses sollte man mehrmals auf die Ameisenstraßen auftragen, weil sich die Wirkung schnell auch wieder verflüchtigt.
Kleine Häufchen mit Gewürznelken an den Stellen auslegen, wo die Ameisen auftreten, vertreibt sie auf Dauer. Und der Duft dieses Gewürzes in der Wohnung ist nicht unangenehm. Aber auch Essig und ätherische Öle wie das eigens gemischte Ameisen-Öl sind als Mittel zur Ameisen-Abwehr geeignet. Das stört nämlich den Orientierungssinn der Ameisen und vertreibt sie dauerhaft. Einfach Essigessenz auf einen Schwamm oder Tuch geben und die Stellen einreiben, an denen sie auftauchen. In zehn Minuten sind sie verschwunden. Zitronenschalen vor die Zugänge oder auch Essig und Zimtpulver schreckt sie vor dem Zutritt in die Wohnung ab.
Man kann Ameisen auch mit einer Zuckerlösung oder Sirup selbst anlocken und sie dann mit einem Haus-Staubsauger entfernen. So beseitigt man auch Ameisen im Haus.

Haben Sie Ameisennester im Garten entdeckt und sind ein Freund dieser auch nützlichen Insekten, können Sie ein ganzes Volk leicht umsiedeln. Füllen Sie dazu einen Blumentopf komplett mit Erde oder Holzwolle und stülpen sie ihn umgekehrt auf das Nest. Sind die Ameisen umgesiedelt, dann nehmen Sie mit einem Spaten oder einer Schaufel den Topf auf und setzen ihn an einen anderen Ort wieder ab.
Wichtig: Es nutzt nicht, nur die Ameisen zu bekämpfen, Sie müssen auch an die Königinnen ran. Denn wenn die im Nest verbleiben, gründen Sie spätestens im nächsten Jahr ein neues Volk.
Denken Sie auch immer daran, wenn Sie Ameisen vertreiben, wohin Sie sie umlenken – in Nachbars Garten oder in eine andere Wohnung? 
Da treffen sie womöglich auf ein anderes Volk – und was passiert dann? Sie bekämpfen sich gegenseitig und eine regelrechte Völkerschlacht beginnt. Dann ist es vielleicht besser, sie an Ort und Stelle zu vernichten.

Das probateste Mittel gegen Ameisen im Garten ist eine Überschwemmung ihrer Nester. Befinden sie sich in einem bereits angelegten Blumenkübel oder Blumenkasten, dann setzten Sie diesen wiederholt unter Wasser, bis sich das Ameisenvolk ein neues Nest gesucht hat.

Allerdings hat der Wasser-Tipp auch seine Tücken: Denn die Insekten haben ein weit verzweigtes Gangsystem unter dem Boden, das nur schwer komplett mit Wasser erreicht wird, zumal der aufgelockerte Boden leicht einfällt und das Wasser dann gar nicht mehr bis zur Königin gelangt. Deshalb sollten Sie bei der Wasserfalle immer darauf achten, ob auch geflügelte Ameisen das Nest verlassen und vielleicht sogar Eier an die Oberfläche gespült werden. Manchmal brauchen Sie viel Wasser, um so ein Volk lahmzulegen. Ganz brutal ist der Tipp mit kochendem Wasser. Das tötet Ameisen und Brut sofort ab.
Man kann Ameisen draußen auch mit der so genannten biologischen Keule bekämpfen. Landwirte empfehlen dazu, eine Jauche aus 300 Gramm frischem oder 30 Gramm getrocknetem Wermutkraut in zehn Litern Wasser anzurühren und diese Brühe 14 Tage lang gären zu lassen. Diese Jauche gießen Sie dann anschließend in den Ameisenbau.

Da treffen sie womöglich auf ein anderes Volk – und was passiert dann? Sie bekämpfen sich gegenseitig und eine regelrechte Völkerschlacht beginnt. Dann ist es vielleicht besser, sie an Ort und Stelle zu vernichten.

Das probateste Mittel gegen Ameisen im Garten ist eine Überschwemmung ihrer Nester. Befinden sie sich in einem bereits angelegten Blumenkübel oder Blumenkasten, dann setzten Sie diesen wiederholt unter Wasser, bis sich das Ameisenvolk ein neues Nest gesucht hat.

Allerdings hat der Wasser-Tipp auch seine Tücken: Denn die Insekten haben ein weit verzweigtes.
Gangsystem unter dem Boden, das nur schwer komplett mit Wasser erreicht wird, zumal der aufgelockerte Boden leicht einfällt und das Wasser dann gar nicht mehr bis zur Königin gelangt. Deshalb sollten Sie bei der Wasserfalle immer darauf achten, ob auch geflügelte Ameisen das Nest verlassen und vielleicht sogar Eier an die Oberfläche gespült werden. Manchmal brauchen Sie viel Wasser, um so ein Volk lahmzulegen. Ganz brutal ist der Tipp mit kochendem Wasser. Das tötet Ameisen und Brut sofort ab.
Man kann Ameisen draußen auch mit der so genannten biologischen Keule bekämpfen. Landwirte empfehlen dazu, eine Jauche aus 300 Gramm frischem oder 30 Gramm getrocknetem Wermutkraut in zehn Litern Wasser anzurühren und diese Brühe 14 Tage lang gären zu lassen. Diese Jauche gießen Sie dann anschließend in den Ameisenbau.


Wird man sie gar nicht mehr los, muss man Ameisen mit Bioziden bekämpfen, das sind hochgiftige Schädlingsbekämpfungsmittel, die ähnlich wie Rattengift arbeiten. Und Sie wissen ja: Rattengift kann sogar für Menschen tödlich sein. 

Also lassen Sie das damit nur den Fachmann, den professionellen Schädlingsbekämpfer machen. Gehen Sie nicht einfach in den Baumarkt und kaufen sich die Mittel, um sie selbst auszustreuen. Das kann gefährlich werden.
Auch die Köderfallen sind nicht ganz ungefährlich, weil sie Insektizide enthalten und die sind für den Menschen genauso gefährlich wie für Ameisen und andere Insekten. Nehmen wir einmal an, Sie sind in der Küche und entdecken Ameisen, greifen zum Insekten-Vernichtungspulver und haben unbeabsichtigt etwas an den Fingern kleben. Dann bereiten Sie das Essen vor und etwas von dem Gift gelangt in Ihre Speisen – schon haben Sie ein dickes Problem. Oder Sie berühren Schleimhäute in Nase oder Mund, dann ist es noch gefährlicher.


Im Fachhandel gibt es Ameisenköder, die von den Arbeiterinnen in den Bau getragen werden. Dort verzehren auch die Königinnen die Köder, so dass ein Volk nachhaltig beseitigt wird. Es gibt verschiedene Produkte. Informieren Sie sich, welches gegen Ihre Insekten geeignet ist. Dazu nehmen Sie in Alkohol getränkt ein paar Exemplare Ihrer ungebetenen Hausbewohner in einem Fläschchen mit, damit der Fachmann erkennt, gegen welche Art er ihnen etwas mitgeben muss.

Manche Menschen greifen spontan zur Spraydose, ob Körper- oder Haarspray, Sprays mit Lösungsmitteln, Raumduftspray oder auch Fensterputzmittel. Die wiederum sollen gegen Ameisen helfen, weil Fensterreiniger auch Chemikalien enthalten. Alle anderen Sprays können zwar vereinzelt Ameisen töten, sind aber nicht das geeignete Mittel. Deo-Spray stört angeblich die Geruchsfährte der Insekten und wäre somit eine gute Sperre. Probieren geht auch hier über Studieren. Es gibt Moskito- und Mückensprays, die im Sommer vor allem draußen eingesetzt werden. Allerdings treffen Sie damit bestenfalls eine Ameisenstraße, nicht aber das Nest. Auch Anti-Mückenspray, den Sie zum Schutz sogar auf die Haut auftragen können, hält Ameisen vielleicht von Ihrem Körper fern, vertreibt sie aber nicht aus der Wohnung.
Bekannt ist auch, dass Ameisen nicht gerne über Öl und Wasser laufen. Deshalb sind solche Barrieren wirksam, zum Beispiel wenn man verhindern will, dass sie einen Gartentisch hinauf klettern. Dann stellt man die Füße eines Plastiktisches in kleine Dosen, die mit Wasser gefüllt sind oder man pinselt die Beine eines Holztisches mit Holzöl ein, den man ja auch aufträgt, um das Holz gegen Witterung zu schützen. Man kann so auch Bienenstände, Kaninchenställe oder Hundezwinger vor Ameisen schützen. Aber die Prozedur muss so lange wiederholt werden, bis die Insekten es endgültig aufgegeben haben, diese Plätze zu erreichen, weil eben auch Wasser verdunstet oder Öl durch Staub unwirksam wird. Natürlich können Sie Ihre Holzmöbel nicht in Wasser stellen, weil dann das Material aufquillt.

Eine Lösung aus Wasser und Teebaumöl hält Ameisen fern. Bringen Sie die Lösung dort auf, wo Sie die Insekten nicht haben wollen. Allerdings ist das in der Wohnung etwas unpraktisch, wenn Sie den Boden damit einstreichen sollten. Denn dann stapfen Sie ja auch mit Schuhen oder Pantoffeln drüber.
Wichtig ist auch, dass Sie erst mal die Ameisenart bestimmen, gegen die Sie vorgehen wollen. Unter Umständen kann ein Ameisen-Köder, den sie fressen, gegen die Art nicht wirksam sein, die sich gerade bei Ihnen heimisch gemacht hat. Auch müssen Sie die räumlichen Gegebenheiten prüfen (sind Fenster-/Türrahmen undicht? Liegen Essensreste rum?).
Omas Trickkiste hat folgende wirksame Ameisen-Beseitigung parat: Füllen Sie abgestandenes schales Bier (mindestens einen Zentimeter hohe Flüssigkeit) – mit einem Löffel Honig angereichert – in eine flache Schale mit senkrechten glatten Wänden. Das platzieren Sie nun auf eine Ameisenstraße. Der süße Geruch lockt die Ameisen an, sie fallen in die Flüssigkeit und ertrinken. Denn sie kommen nicht wieder hinaus. Alternativ können Sie auch einen Löffel Honig oder Sirup mit Wasser verdünnen; Likör wäre die teurere Variante.

Blattläuse im Garten sollten Sie möglichst schnell bekämpfen, weil die nämlich wiederum Ameisen anlocken. Ameisen ernähren sich von den süßlichen Ausscheidungen der Läuse und auch von ihnen selbst.
Um andere Kulturpflanzen vor Ameisen zu schützen, pflanzen Sie dazwischen solche Gewächse, die Ameisen nicht lieben – wie oben beschrieben Lorbeer, Thymian oder Wacholder und andere.
Ein bewährtes Hausmittel ist auch Puderzucker mit Natron zu vermischen und es auf die Ameisenstraße zu streuen. Den nehmen die Ameisen auf und es tötet sie. Statt Natron kann man auch Borax dem Puderzucker beimischen.
Noch ein einfaches wirksames Hausmittel: Stecken Sie zwei bis drei sieben bis zehn Zentimeter lange blanke Kupferdrähte (einfach vom Stromkabel abtrennen) in das Nest. 

Dafür eignen sich auch ein paar Kupfermünzen, die man auf die Ameisenstraßen legt.
Lösen Sie Kampfer in Alkohol im Verhältnis 1:10 auf und besprühen die Insekten mit einer Blumenspritze, die fein zerstäubt.
Wirksame Spritzmittel gegen Ameisen sind ferner solche mit den Wirkstoffen Phoxim, Chlorpyrifos und Fipronil.
Es gibt so genannten Ameisen-Fresslack, der als Köder Waldhonig und andere Stoffe enthält. Den tragen die Ameisen in ihren Bau, wo sie damit auch gleichzeitig einen Teil der Brut abtöten.
Über Zimt als Barriere haben wir bereits geschrieben. Man kann Zimtpulver auch auf die Ameisenstraße streuen, das blockiert sie für einige Tage, dann muss man wieder nachlegen.
Kaffesatz verscheucht die Ameisen auch wirkungsvoll. Sammeln Sie das Kaffeemehl aus dem Filter, trocknen Sie etwas und geben Sie es Löffelweise auf die Nester-Eingänge, dann noch etwas Wasser hinterher, damit das Kaffeemehl auch in den Bau gelangt.
Omas Trickkiste enthält auch einen so genannten Leberwurstköder, dem man bestimmte für Ameisen schädliche Substanzen beimischt. Die Leberwurst lockt sie an. Allerdings ist das eher draußen geeignet, denn Leberwurst offen in der Wohnung ist nicht so „appetitlich“.

Der gute alte Staubsauger ist ein beliebtes Mittel, die Insekten schnell aufzulesen. Aber Sie glauben nicht, wie widerstandsfähig die sind. Sie krabbeln wieder aus dem Beutel, deshalb müssen Sie den nach einer Ameisen-Aktion wechseln.
An altbewährten Hausmitteln zur Vertreibung haben sich auch zerbröselte Eierschalen erwiesen, die ja Kalk enthalten, und das so genannte Silika-Gel. Sie wissen nicht, was das ist, und doch haben Sie es hin und wieder in der Hand. Denn fast jede Packung, in der Elektrogeräte enthalten sind, hat diese kleinen Beutelchen als Zugabe, um damit Feuchtigkeit vom Gerät fernzuhalten. Es ist wie Salz und knirscht auch so. Streuen Sie das auf Ameisenstraßen. 
Sie haben sich bestimmt öfter schon gefragt, wofür die wohl gut sind. Nun wissen Sie es.
Schwarzer Pfeffer ist auch ein geeignetes Hausmittel, um Ameisen zu bekämpfen. Denn den Duft mögen die Insekten nicht. Streuen Sie den genau auf die Ameisenstraße.
Kieselgur (wird auch Diatomeenerde genannt) hilft sehr gut, kurzzeitig einer Ameisenherde Herr zu werden. Allerdings hat Kieselgur keine nachhaltige Wirkung, weil sie nur die kontaminierten Arbeiterinnen tötet und eben nicht den gesamten Bau zusammen mit der Königin.

Überreifes Obst ist ein gutes Lockmittel für Ameisen, deshalb lassen Sie es nie offen herumliegen. Denn das riechen die kleinen Krabbeltierchen gleich in Scharen.
Manchmal sind Königinnen auf ihrem Hochzeitsflug und im Gefolge männliche Ameisen mit Flügeln. Verirren die sich in Ihre Wohnung, dann schalten Sie das Licht aus und öffnen die Fenster. Denn Ameisen folgen dem Licht – nach draußen. Zur Not helfen Sie mit einem Föhn oder Ventilator nach. Den Rest sammeln Sie mit Besen und Kehrblech auf.

Hausbesitzer mit echten Ameisen-Plagen berichten davon, dass sich Millionen von Insekten unter Betonfundamenten in Isoliermaterial wie Kork, Schaumstoff und dergleichen eingenistet hatten. Selbst Heißdampf und Hochdruckreiniger beseitigten die Nester nicht ganz, so dass am Ende sogar der von Dachdeckern verwendete Flammenwerfer zum Einsatz kam. Manchmal gerät eine gesamte Haus-Statik ins Wanken. Ameisen können enorme Schäden anrichten.


Apropos Heißdampf - Das ist übrigens ein probates Mittel, Ameisen aus Holz, Möbeln und Schränken zu vertreiben. Haben die sich bereits in Ihrem Holz vorgeknabbert, hilft nur noch Heißdampf – wie sollten Sie die auch sonst wieder da raus bekommen?


Stellen Sie ganze Ameisen-Völker und Nester im Haus fest, müssen Sie auch einen Bausachverständigen hinzuziehen. Denn unter Umständen kann die Statik des Hauses in Gefahr sein.
Holen Sie Blumenpflanzen zum Winter ins Haus, sollten Sie die vorher genau auf Ameisen untersuchen. Denn sie nisten sich schon mal gerne unbemerkt dort ein. Manchmal sieht man sie gar nicht. So habe ich zum Frühlingsanfang Unkraut auf der Terrasse aus den Fugenritzen entfernt, und plötzlich wimmelte es nur so von Ameisen. Sie haben sich da einquartiert und waren bisher nicht auffällig geworden.
Kommen Sie aus dem Urlaub in südlichen Gefilden zurück. Untersuchen Ihr Gepäck ganz genau auf Ameisen. Manchmal schleichen sich blinde Passagiere ein und Sie merken nicht mal, welche Reiseandenken Sie da mitgebracht haben. So kann es auch in Obstkisten und Kartons aus Übersee sein. Manchmal nimmt man gerne stabile Bananenkartons aus dem Supermarkt mit nach Hause, um darin Gegenstände zu transportieren oder einzulagern. Schauen Sie genau hin, ob die auch frei von Ameisen sind.

Grundsätzlich gilt: Für die Bekämpfung von Schädlingen ist der Hausbesitzer verantwortlich. Wer also eine Wohnung gemietet hat, wendet sich an den Besitzer.

Zu unterscheiden ist zwischen einer Ameisenstraße in der Küche und einem umfangreichen Befall im Haus oder Garten. Tauchen die Ameisen immer zu einer bestimmten Jahreszeit auf? Haben Sie es zum ersten Mal mit diesen Insekten zu tun? Könnte daraus vielleicht ein größeres Problem entstehen? Starker und kontinuierlicher Ameisen-Befall muss professionell bekämpft werden. Dafür gibt es Fachfirmen, die die Ameisenart bestimmen, die Art und Schwere des Befalls und was dagegen unternommen werden kann. Die gehen der Sache auf den Grund und Sie bekommen eine Garantie, dass der Job akkurat erledigt wird.

Es gibt sogar Firmen, die auf Ameisenbefall spezialisiert sind. Natürlich ändern sich auch immer die Techniken. Manchmal werden Ameisen gar resistent gegen eingesetzte Köder. Fachfirmen sind immer auf dem neuesten Stand der Technik und setzten die optimalen Mittel ein. Entweder fragen Sie im Baumarkt nach, wo es auch Schädlingsbekämpfungsmittel gibt, oder im Internet finden Sie Spezialisten. Es kommt immer darauf an, eine individuelle Lösung zu finden. Denn jedes Ameisen-Problem ist anders. Werden Sie auch hellhörig, wenn bestimmte Zimmerpflanzen einen klebrigen glänzenden Schleim auf den Blattflächen und unter den Blättern aufweisen. Das ist Honigtau, der von Blattläusen stammt, ihr Ausscheidungssekret. Ameisen gehen eine nützliche Symbiose mit diesen Tierchen ein, indem sie sie pflegen, um sie quasi später zu melken. Ameisen leben vom süßen Honigtau. Prüfen Sie deshalb auch, ob sich nicht Ameisennester in Ihren Zimmerpflanzen gebildet haben.
Dass Ameisen in der Nähe sind, muss man nicht immer gleich an einer Ameisenstraße in der Küche erkennen. Kleine aufgeschüttete Sandhügel zwischen Terrassenplatten und an Kellerfenstern oder Garageneinfahrten sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass die kleinen emsigen Insekten am Werk sind. Achten Sie auf solche Sandhügel auch im Rasen und in Blumenbeeten. Sandhügel sind allerdings kein sicheres Indiz dafür, dass sich direkt darunter auch die Nester befinden. Das ist besonders deswegen wichtig zu wissen, wenn man gegen die Plagegeister mit Wasser vorgehen will. Da sind dann schon mehrere Liter nötig, um eventuell an den Kern des Problems zu kommen.

Sie brauchen Geduld und Ausdauer, einen langen Atem, wenn Sie Ameisen bekämpfen wollen und diese Insekten endgültig loswerden wollen. Denn sie treten in Massen auf und können sich schnell wieder vermehren. Eine Ameisenstraße mal eben weg zu sprühen, ist relativ einfach, aber das verkraftet ein Volk mit links. Dann werden eben mehr neue Eier ausgebrütet. Und Ameisen passen sich ihrer Umgebung schnell an und sind sehr flexibel.

Noch eins sollten Sie wissen, wenn Sie es mit Ameisen zu tun haben: Manche Ameisen sind sogar meldepflichtig. Ist Ihre Wohnung beispielsweise von der winzigen Pharao-Ameise befallen, müssen Sie das den Hygienebehörden sogar melden. Besonders wichtig ist das für Krankenhäuser und Betriebe der Lebensmittelbranche wie Restaurants oder Supermärkte. Denn diese ursprünglich aus Asien stammenden Ameisen sind Krankheits-Überträger. In Kliniken sind sie deshalb sehr gefürchtet. Sie sind bei der Nahrungsauswahl nicht wählerisch und vertilgen alles, was ihnen zwischen ihre Beißer kommt. 
Ameisen lieben Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad, weshalb man je nach Jahreszeit manche Arten auch durch Auskühlen vertreiben kann. Bei fünf Grad verschwinden sie bereits. Haben Sie Haustiere wie Hunde oder Katzen, passen Sie bitte auf, dass die nicht in Berührung kommen mit eventuell ausgelegten Ködern. Denn die sind nicht nur für Ameisen giftig, sondern auch für Mensch und Tier.

 
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