Ameisenschutz - ameisen bekämpfen in der wohnung

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Wege zum Schutz vor der Ameisen-Invasion

So nützlich die kleinen Krabbeltierchen auch sind, in unserer Wohnung wollen wir sie nicht haben und schon mal gar nicht in unserer Nahrung. Damit sie erst gar nicht ihr Ziel erreichen, sollten Sie ein paar Vorsichtsmaßnahmen immer beherzigen. Verhindern Sie also erfolgreich, dass sie in Ihre Wohnung oder Haus kommen.
Der erste Rat, den jede Hausfrau automatisch beherzigt, ist der: keine Essensreste auf den Boden fallen und dort liegen lassen. Ob Brotkrümel oder Mehl, Obstschalen oder alles Süße, Eiweiß haltige oder Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Das zieht Ameisen nämlich magisch an. Gerade den Küchenboden sollten Sie sauber halten, immer wieder durchwischen oder kurz mit dem Staubsauger von Resten befreien. Auch rund um Ihren Ess-Platz sollte es clean bleiben. Sie müssen das Anlocken von Ameisen verhindern.
Denken Sie dabei bitte auch an Ihren Mülleimer mit Essensresten, Salatblättern oder Obstschalen – immer schön dicht verschließen. Am besten ist ein Eimer mit luftdichtem Deckelverschluss.
 Die meistens in der Küche stehenden Abfalleimer mit Klappverschluss sind ungeeignet. Und noch eins: Auch ein Fressnapf von Hund oder Katze mit Restfutter ist eine hervorragende Einladung an die kleinen Krabbeltierchen. Auch Hunde- oder Katzenfutter selbst sollten nicht neben dem Napf liegen.
Zweitens ist es wichtig, alle Lebensmittelvorräte komplett und sorgfältig verschließen. Sonst kann es Ihnen passieren, dass es in Ihrer Zucker- oder Mehl-Tüte vor Ameisen wimmelt. Sie gehen auch gerne in Müslitüten, weil dort unter anderem süßes Trocken-Obst ist. Und dort entdeckt man sie nicht sofort, weil das bunte und farblich unterschiedliche Gemisch aus Haferflocken, Cerealien, Cornflakes, Sesamkörnern und Rosinen eine ausgezeichnete Tarnung für Ameisen ist. Sie müssten schon genau hinsehen, um die krabbelnden Bewegungen im Müsli zu erkennen. Manchmal ist es der reinste Zufall, Ameisen und andere Nahrungsschädlinge im Müsli zu erkennen.
Achten Sie besonders bei Marmelade- und Honiggläsern sowie Sirup-Flaschen darauf, dass nicht Reste außen an den Rändern kleben. Denn das wäre geradezu eine Einladung an die Krabbeltierchen. Manchmal tropft ein wenig Honig vom Löffel und bleibt außen am Glas kleben. Reinigen Sie deshalb immer auch die Behälter von außen. Alle angebrochenen Lebensmittel wie Reis, Brot, Mehl, Nudeln, Zucker und auch Gewürze sollten immer in geschlossene dichte Gefäße oder Dosen aufbewahrt werden.
Gehen Sie nicht davon aus, dass die verschlossene Vorratskammer vor Ameisen sicher ist. Die finden schon ihren Weg hinein. Ameisen haben einen hervorragenden Geruchssinn. Die Kammer an und für sich ist also keine Sicherheit. Auch in der Kammer selbst dürfen Lebensmittel nicht frei herumliegen – etwa luftgetrocknete Mettwürstchen. 

Tipp: Lassen Sie auch nicht angebrochene Konserven stehen, auch nicht im Kühlschrank. Hier empfiehlt sich das Umpacken in Plastikdosen, die Sie fest zupressen können.
Oft kauft man ein Stück Käse in Plastikfolie und schneidet sie auf, lässt aber den angebrochenen Käse in der zusammengefalteten Folie liegen – falsch, er gehört in eine abschließbare Dose. Ebenso müssen Sie Quark, Butter und Margarine sichern, auch Wurstscheiben, Salami und dergleichen.
Reinigen Sie Töpfe und Pfannen nach dem Gebrauch sofort. Beispielsweise Soßenreste sind beliebte „Ausflugsgebiete“ für Ameisen. Manchmal legt man schmutziges Geschirr in die Spülmaschine. Selbst wenn Sie nicht gleich die Maschine in Gang setzen, so verschließen Sie sie doch fest als ob Sie sie einschalten wollten.

Wie oft sitzen wir vor dem Fernseher und haben etwas Knabber-Gebäck in einer Schale oder eine angebrochene Tafel Schokolade auf dem Tisch. Nachts sind Sie zu müde und zu träge zum Aufräumen, lassen die Reste achtlos auf dem Tisch – und oh Wunder – morgens krabbelt es wie wild herum. Immer schön aufräumen!


Wenn Sie Ameisen im Garten aufspüren, sollten bei Ihnen alle Alarmglocken klingeln. Legen Sie deshalb so genannte Ameisen-Sperren/Barrieren an - etwa mit einem Kreidestrich oder Gartenkalk-Pulver vor der Haustür, Wohnungstür, auf der Terrasse. Die Ameisen überqueren nämlich die alkalisch wirkenden Substanzen nicht. Auch Essig in Wasser verdünnt schreckt die Insekten ab, ebenso Zitronenschalen und Zimtpulver. Aber: Die Wirkung all dieser Hausmittel hat aber nur eine begrenzte Dauer, denn Kreide verfliegt ebenso wie Zimt oder Essigwasser verflüchtigt sich schnell wieder. Sie müssen also nachlegen, solange die Gefahr anhält.


Dichten Sie Fugen und Ritze mit Silikon, Bauschaum, Leim und Acryl ab. Überprüfen Sie gelegentlich auch Fenster- und Türdichtungen. Manchmal werden sie morsch und löchrig. Achten Sie auf nicht zu große Abstände von Türen zum Boden. Zur Not müssen Sie ein zusätzliches Filz- oder Borstenband aufkleben, damit hier keine offenen Zwischenräume entstehen. In Fensterrahmen kann man Klebebänder legen, die ähnlich funktionieren wie die klebrigen Mückenstreifen. Sie ziehen Ameisen an und dann bleiben sie dort kleben und kommen nicht mehr weiter.
Auch im Garten sollten Kompostbehälter und braune Bioabfall-Tonne verschlussfähig sein, auch um sich gegen andere Schadinsekten zu schützen.

Verfolgen Sie Ameisenstraßen und identifizieren Sie Nahrungsquellen in Haus und Wohnung und beseitigen die.
Da bekannt ist, dass Ameisen den Sand unter Bodenplatten im Garten lieben und aufwühlen, verwenden Sie doch einfach den Baustoff Kies oder Basalt-Splitt, das mögen Ameisen nämlich gar nicht und lassen von vornherein davon ab. Die Fugen sollten Sie mit einem speziellen Pflaster-Fugenmörtel auf Kunstharz-Basis abdichten, damit sich Ameisen erst gar nicht unter Ihren Bodenplatten einnisten. Mittlerweile gibt es sogar Produkte, die eine Pflasterfläche Ameisen- und Unkraut-dicht machen, aber trotzdem noch das Regenwasser durchlassen. Das ist auch deswegen wichtig, weil versiegelte Flächen anders in der Entwässerung besteuert werden als wasserdurchlässige Areale.
Lüften Sie regelmäßig Ihre Wohnung, denn das verhindert ein Klima, in dem sich Ameisen sonst sehr wohl fühlen würden.
 
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